Dr.med. Dorothea Schläpfer

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Anthroposophische Medizin

Die anthroposophische Medizin ist keine Alternative zur naturwissenschaftlichen Medizin, sondern eine Erweiterung derselben. Die Darstellung der grundsätzlichen Beziehung der Anthroposophie zur Naturwissenschaft findet sich in Werken von Dr. Rudolf Steiner wie z.B. "Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goethe´schen Weltanschauung", "Wahrheit und Wissenschaft" u.a.

Es ist daher ohne Kenntnis dieser und anderer Werke eine Urteilsbidlung über den wissenschaftlichen Charakter des anthroposophischen Menschenbildes und dessen Anwendung in der Medizin nicht möglich. Eine ausführliche Darstellung dieser Begründung ist natürlich in diesem Rahmen nicht möglich.

Eine so genannte Ganzheitserkenntnis muss den Menschen als eine in sich differenzierte Einheit aus Leib, Seele und Geist berücksichtigen. Und so in diesem Gesamtzusammenhang können Gesundheit, Krankheit und Therapie voll verständlich werden. Die Erkenntnis des physischen Menschen kann, auch nach Steiners Auffassung, nur durch die naturwissenschaftlichen Methoden der Gegenwart gewonnen werden.

Eine Erkenntnis der höheren Wesensglieder ist jedoch nur einer entsprechenden Geistesfoschung möglich. In der modernen Medizin werden die Lebensvorgänge als Mechanismen im Sinne einer Kettenreaktion interpretiert. Konsequenterweise müssten aber zu diesen Reaktionsketten auch deren Konstrukteure mit hinzugedacht werden.

Der Anstoß und die Kräfte zur richtig geregelten Funktion sind aber nicht aus den Kettengliedern erklärbar. Hier wird in der Wissenschaft der Zufall als Erklärung angeführt. Doch der Zufall erklärt gar nichts. Bei dem Mechanismus einer Maschine ist die ihn verwirklichende Instanz äußerlich. Bei dem Organismus sind Gesetz und Kraft zu dessen Verwirklichung in Ihn eingezogen. Er enthält das ihm beigeordnete Konstruierende in sich selbst - als so genannten Bildekräfteleib oder Ätherleib. Ein solcher Ätherleib ist in jedem Organismus bis zu dessen Absterben tätig und ist für alle Lebenserscheinungen wie Wachstum, Fortpflanzung, Reproduktion und Heilungsvorgänge verantwortlich.

Ein zweites und drittes Gebiet, für eine solche Erweiterung gegenüber Naturwissenschaft und Psychologie, betrifft den Menschen als seelisches und als geistiges Wesen. Durch die einverleibten anorganischen Stoffe ist der Mensch dem Mineralreich verwandt. Durch die organischen (ätherischen) Kräfte ist er dem Pflanzenreich und durch das Seelische dem Tierreich verwandt.

Durch sein Ich (seinem geistigen Wesenskern) unterscheidet er sich aber von allen drei übrigen Naturreichen. Das tierische Leben erschöpft sich nicht wie das pflanzliche im bloßen Vegetieren, d.h. in der organischen Gestaltung des Stoffes, sondern diese Gestaltung ist auf das seelische Leben als ein Höheres hingeordnet.

Als Name für dieses Wesensglied wählt Rudolf Steiner meist den Ausdruck Astralleib .

Der Mensch ist nicht nur ein beseeltes, sondern darüber hinaus ein mit individuellem Geist begabtes Wesen. Die physische und organische Gestaltung des Menschen ist nicht nur auf seelische, sondern auch auf geistige Funktionen hinorientiert. Der astralischen Organisation ist also eine noch höhere Instanz, die Ich-Organisation beigeordnet.

Nach anthroposophischer Erkenntnis ist der Mensch also ein viergliedriges Wesen, bestehend aus physischem Leib, Ätherleib, Astralleib und Ich.

Was man auf der Physischen Ebene beim gesunden oder kranken Prozess feststellt, ist nicht das ganze Geschehen, sonder das Resultat einer Wechselwirkung von Physischem und Überphysischem (Ätherischem, Seelischem, Geistigen).

In der anthroposophischen Medizin wird versucht, dem Menschen in dieser Ganzheit, bis in einzelne therapeutische Maßnahmen gerecht zu werden, wobei neben mineralischen, pflanzlichen und tierischen Heilmittel auch künstlerische Therapien, wie Malen, Plastizieren, Eurythmie, Sprachgestaltung, sowie rhythmische Massagen eingesetzt werden.

Dr.med. Dorothea Schläpfer

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Die anthroposophische Medizin stützt sich nicht wie die medizinische Wissenschaft ausschließlich auf dokumentierbare Beobachtungen, sondern hauptsächlich auf die Lehren Rudolf Steiners.